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Don’t play with the Logo

Don’t play with the Logo

Don’t play with the Logo

Vor Kurzem habe ich von meinem Kollegen Peter Dräger – Shoppermarketing-Spezialist und geschätzter Sparringspartner – das Buch History of Graphic Design von Jens Müller und Julius Wiedemann geschenkt bekommen.

Beim Lesen bin ich an dem Kapitel über das MTV-Logo hängen geblieben. Als Angehöriger der MTV-Generation hat mich das sofort abgeholt.


Besonders der Satz:
„Die Künstler wurden gebeten, die Grundform des Logos zu nehmen und etwas damit zu machen.“

Ein kurzer, aber bemerkenswerter Satz. Denn in vielen Unternehmen gilt bis heute der eiserne Grundsatz: Don’t play with the Logo.

MTV hat genau dieses Tabu bewusst gebrochen.
Und damit Designgeschichte geschrieben: Ein Logo, das immer wieder neu interpretiert wurde – animiert, verfremdet, verspielt –, ohne jemals seine Identität zu verlieren.

Fazit: Denkt Design ganzheitlich!

Ein Paradebeispiel dafür, wie mutige Markenführung funktionieren kann.


Die Erkenntnis dahinter:

Konzeptionelle Weiterentwicklung schwächt ein Logo nicht – sie eröffnet Möglichkeiten. Nicht die Veränderung selbst ist entscheidend, sondern der Grund, der dahintersteht.

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Link zum Buch

Graphic Design History 

Jens Müller
Julius Wiedemann (Ed.)

ISBN 978-3-8365-8806-5

Lust auf eine individuelle Beratung?

DS-Kommunikation steht für ganzheitliches Design. Wir helfen dabei, Marken sichtbar zu machen – mit Konzepten, die wirken: von POS-Material über Beilagen und Anzeigen bis hin zu Plakatserien. Die richtige Form für Ihre Botschaft? Entwickeln wir gemeinsam.

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Warum das Format von Beilagen über Aufmerksamkeit entscheidet

Warum das Format von Beilagen über Aufmerksamkeit entscheidet

Print-Formate

Sichtbar oder übersehen? – Warum das Format von Beilagen über Aufmerksamkeit entscheidet

Tageszeitungsbeilagen sind ein Klassiker der Handelskommunikation – Woche für Woche buhlen sie um die Aufmerksamkeit von Leserinnen und Lesern. Doch wer meint, es käme allein auf Angebote, Bilder und Preise an, irrt. Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor ist das Format – und wie es im Stapel der Beilagen visuell positioniert ist.

Wir haben exemplarisch mehrere Beilagen aus der KW 30/2025 analysiert und miteinander verglichen. Auffällig: Die Wahl von Höhe, Breite und Faltung ist kein Zufall, sondern folgt strategischen Überlegungen, bei denen Millimeter über Sichtbarkeit entscheiden können.

Fallbeispiel: Wer liegt oben – und wer wird verdeckt?

📌 Lidl und Aldi setzen auf Hochformate.

Beide Discounter wählen ein schlankes, hochkant gefaltetes Format, das so gestaltet ist, dass jeweils der Aktionszeitraum noch sichtbar bleibt – auch wenn mehrere Beilagen übereinanderliegen. Der Call-to-Action „Ab Montag …“ bleibt so im Blick.

Schwachpunkt bei Aldi:

Das Logo wird teilweise überdeckt – ein Nachteil für die schnelle Wiedererkennung.

📌 Quer gedacht: Der Juwelier setzt auf Seitenwirkung.

Eine Ausnahme bildet ein regionaler Juwelier, der ein Querformat nutzt. Das wirkt im Stapel zunächst unauffällig, hat aber seitlich eine eigene Präsenz, die bei ausgeklügelter Platzierung auffallen kann – eine bewusste Strategie, um sich abzuheben.

📌 Trinkgut gewinnt durch Größe – verdeckt aber andere.

Das Getränkefachgeschäft nutzt ein großes DIN-Format, das dominant wirkt – aber auch dazu führt, dass darunterliegende Beilagen wie Edeka oder Trends.de komplett verdeckt werden. Diese verlieren damit massiv an Sichtbarkeit.

detailansicht: hochkantformate im direkten vergleich – sichtbarkeit der call-to-actions ds-kommunikation

Alle gezeigten Marken und Anzeigenmotive sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen. Die Darstellung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken im Rahmen einer redaktionellen Analyse.

Fazit: Format ist Strategie

Die Gestaltung von Beilagen hört nicht bei Farben und Preisen auf. Wer im Wettbewerbsumfeld auffallen will, muss auch die Platzierung im „Stapel der Woche“ mitdenken. Das bedeutet:

  • Formatwahl bewusst treffen: Hochformat, Querformat oder Sonderformate haben unterschiedliche Wirkungen.
  • Faltung strategisch einsetzen: Ein gezielter Knick kann den CTA sichtbar machen – oder verschwinden lassen.
  • Druckhöhe und Papierstärke bedenken: Auch das Material beeinflusst, ob ein Flyer „durchrutscht“ oder sich haptisch abhebt.

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Bei DS-Kommunikation helfen wir unseren Kund:innen, auch im klassischen Printbereich mit durchdachten Konzepten Sichtbarkeit zu gewinnen. Ob POS-Material, Beilagen, Anzeigen oder Plakatserien – wir entwickeln die richtige Form für Ihre Botschaft.

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Ein Steg ohne Zugang, KI-Irrtum

Ein Steg ohne Zugang, KI-Irrtum

KI oder KI-Irrtum Vergänglichkeit und ein Steg ohne Zugang –

Was passiert, wenn Technik auf Bedeutung trifft?

Ein Paar sitzt auf einem Steg, der Blick geht ruhig über das Wasser. Die Szene wirkt harmonisch, friedlich – fast meditativ.
Es ist ein Bild voller Ruhe, das berührt.

Und doch: Wer genauer hinsieht, erkennt etwas Merkwürdiges.Der Steg endet mitten im Wasser – ohne Ufer, ohne Zugang.Das Paar sitzt da, als hätte es sich aus dem Nichts materialisiert.
Ein Fehler?

Ein technisches Versehen? Oder eine charmante Metapher für die Grenzen künstlicher Intelligenz?

KI trifft auf Emotion – Ein kreatives Experiment

Die Szene entstammt einem KI-generierten Video, das wir im Rahmen einer Kampagne zur Bestattungsvorsorge entwickelt haben. Die Idee dahinter: Wer sich frühzeitig mit dem Lebensende auseinandersetzt und Vorsorge trifft, kann den letzten Lebensabschnitt sorgenfrei und in Ruhe genießen.

Die KI sollte diesen Gedanken visuell transportieren.
Das Ergebnis: ein scheinbar idyllisches Bild – mit einem überraschenden Twist.

Denn die künstliche Intelligenz konnte zwar eine emotionale Atmosphäre schaffen.
Aber sie verstand den Kontext nicht.
Sie „platzierte“ den Steg mitten im See – ohne logische Verbindung zur Realität.

Ein poetisches Missverständnis. Oder vielleicht sogar eine visuelle Version des bekannten philosophischen Gedankenexperiments „Das chinesische Zimmer“ von John Searle:

Die Maschine versteht nichts – sie tut nur so.

das chinesische zimmer, ds-kommunikation

Die Symbolik hinter dem Bild – Vergänglichkeit als Chance

Im Buddhismus gilt Vergänglichkeit (Anicca) als eine fundamentale Wahrheit:
Alles, was entsteht, wird auch vergehen.

Diese Erkenntnis soll jedoch nicht Angst machen – im Gegenteil:
Sie führt zu Akzeptanz, zu innerer Gelassenheit.
Wer die Endlichkeit des Lebens anerkennt, kann bewusster leben.

In diesem Licht betrachtet, wirkt das Bild des Stegs plötzlich nicht mehr absurd, sondern stimmig.
Denn auch das Leben lässt sich nicht vollständig planen.
Was bleibt, ist der Wunsch, es so zu gestalten, dass man am Ende sagen kann: „Ich bin angekommen.“

Fazit: KI kann Bilder erzeugen – Bedeutung entsteht im Menschen

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll:
Künstliche Intelligenz kann gestalten, imitieren, berechnen – aber nicht wirklich verstehen.
Was einem Bild Bedeutung verleiht, ist nicht der Code dahinter –
sondern der Mensch, der es interpretiert.

Ob der Steg im Nirgendwo ein Fehler war – oder eine stille Metapher für das, was wirklich zählt –
liegt also im Auge des Betrachters.

Design ist dann stark, wenn es berührt. Auch – oder gerade – wenn es nicht perfekt ist.

Bei DS-Kommunikation gestalten wir nicht nur Bilder, sondern Botschaften – mit Tiefgang, psychologischem Feingefühl und dem Blick für das Wesentliche: den Menschen im Mittelpunkt.

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Das Maluma und Takete Experiment

Das Maluma und Takete Experiment

Das Takete-und-Maluma-Experiment: Wie Klänge unsere Wahrnehmung beeinflussen

Einblick in die Psycholinguistik und Gestaltpsychologie

Das Takete-und-Maluma-Experiment ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Sprache und Wahrnehmung miteinander verknüpft sind. Bereits in den 1920er Jahren beschrieb der Psychologe Wolfgang Köhler dieses Phänomen und legte damit einen wichtigen Grundstein für die Forschung in der Psycholinguistik und Gestaltpsychologie. Das Experiment zeigt, dass Menschen intuitiv eine Verbindung zwischen Lauten und visuellen Formen herstellen können.

Das Experiment

Wolfgang Köhler: Ein Pionier der Gestaltpsychologie

Wolfgang Köhler wurde am 21. Januar 1887 in Reval (heute Tallinn, Estland) geboren. 1893 zog er mit seiner Familie nach Deutschland und wuchs in Wolfenbüttel auf. Zwischen 1905 und 1909 studierte er Philosophie und Naturwissenschaften in Tübingen, Bonn und Berlin. 1909 promovierte er bei Carl Stumpf mit einer Arbeit zur Tonpsychologie. In den folgenden Jahren arbeitete er als Assistent in Frankfurt, wo er auf Kurt Koffka und Max Wertheimer traf – eine Begegnung, die zur Entwicklung der Gestaltpsychologie beitrug.

Während seiner Zeit als Leiter der Anthropoidenstation auf Teneriffa (1914–1920) führte Köhler Experimente zur Intelligenz von Menschenaffen durch und veröffentlichte 1917 sein einflussreiches Werk „Intelligenzprüfungen an Anthropoiden“. Nach Stationen als Professor in Göttingen und als Direktor des Psychologischen Instituts in Berlin emigrierte er 1935 in die USA. Dort lehrte er bis 1955 am Swarthmore College und später am Dartmouth College. 1958/59 war er Präsident der American Psychological Association. Wolfgang Köhler verstarb am 11. Juni 1967 in New Hampshire im Alter von 80 Jahren.

design
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Köhler präsentierte Versuchspersonen zwei abstrakte Formen:

  1. Eine spitz-zackige Form
  2. Eine rund-weiche Form

Er bat die Teilnehmer, diesen Formen die Fantasienamen „Takete“ und „Maluma“ zuzuordnen. Das Ergebnis war erstaunlich einheitlich: Die Mehrheit der Versuchspersonen assoziierte die spitz-zackige Form mit „Takete“ und die rund-weiche Form mit „Maluma“.

Die wissenschaftliche Erklärung

Diese Zuordnung basiert auf phonetischer Symbolik:

  • „Maluma“ enthält labiale Konsonanten („m“, „l“) und offene Vokale, was einen weichen, fließenden Klang erzeugt, der mit runden Formen harmoniert.
  • „Takete“ hingegen besitzt harte koronale („t“) und dorsale („k“) Konsonanten, die eine kantige, spitze Klangstruktur erzeugen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Mundbewegung während der Aussprache: Weiche Laute wie in „Maluma“ führen zu einer runden Mundform, während harte Laute wie in „Takete“ den Mund eckiger erscheinen lassen.

Bedeutung und praktische Anwendungen

Der Takete-und-Maluma-Effekt hat vielseitige Implikationen:

  • Sprachentwicklung: Das Experiment verdeutlicht, dass Menschen natürliche Verbindungen zwischen Klängen und Bedeutungen herstellen, was für den Spracherwerb von Kindern relevant ist.
  • Design und Markenbildung: In der Produktgestaltung und Werbung wird dieses Prinzip genutzt, um gezielt Emotionen zu steuern. Ein weicher Name wie „Maluma“ eignet sich besser für Kosmetikprodukte, während „Takete“ als Name für technische Geräte passender erscheint.
  • Künstliche Intelligenz: Die Integration solcher Prinzipien könnte in der Mensch-Maschine-Kommunikation dazu beitragen, intuitivere Schnittstellen zu schaffen.

Ergo

Das Takete-und-Maluma-Experiment liefert einen eindrucksvollen Beweis dafür, dass die menschliche Wahrnehmung auf universellen Assoziationen zwischen Klang und Form basiert. Diese tief verwurzelten Zusammenhänge sind unabhängig von Sprache oder Kultur und zeigen, wie eng unsere Sinneswahrnehmungen miteinander verknüpft sind. In der Sprachwissenschaft, im Design und sogar in der Technologie können die Erkenntnisse aus diesem Experiment wertvolle Anwendungen finden.

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Design, Psychologie und die ultimative Antwort auf alle Fragen

Design, Psychologie und die ultimative Antwort auf alle Fragen

Was hat Douglas Adams mit Design zu tun?

Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams ist eine der bekanntesten Science-Fiction-Komödien der Literaturgeschichte. Die Geschichte beginnt damit, dass Arthur Dent, ein unscheinbarer Erdenbewohner, nur knapp der Zerstörung der Erde entkommt – dank seines Freundes Ford Prefect, der sich als außerirdischer Forschungsreisender entpuppt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine absurde Reise durch das Universum, bei der sie unter anderem den legendären Supercomputer Deep Thought kennenlernen.

Dieser Supercomputer wurde mit einer einzigen Aufgabe programmiert: die Antwort auf die „Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ zu finden. Nach Millionen von Jahren Berechnung präsentiert Deep Thought stolz das Ergebnis:

👉 42.

Doch es gibt ein Problem: Niemand weiß, wie die eigentliche Frage lautet. Die Antwort allein bringt niemandem etwas, weil die richtige Perspektive fehlt.

Design ist keine universelle Antwort – es beginnt mit der richtigen Frage

Ähnlich wie Deep Thought arbeiten Designer mit mächtigen Werkzeugen: Formen, Farben, Typografie, Layouts, Bildwelten. Doch ohne die richtige Frage – oder besser gesagt, ohne den Menschen als Bezugspunkt – bleibt gutes Design wirkungslos.

Design ist mehr als nur Ästhetik. Es ist ein Prozess, der auf psychologischen Prinzipien basiert, um gezielt Reaktionen beim Betrachter auszulösen. Je besser ein Designer versteht, wie Menschen denken, fühlen und handeln, desto gezielter kann er Designs entwickeln, die Emotionen wecken, Vertrauen schaffen und Handlungen beeinflussen.

design

Die Psychologie hinter gutem Design

Psychologie und Design sind untrennbar miteinander verbunden. Jeder visuelle Reiz löst eine unbewusste Reaktion aus. Einige Beispiele aus der Wahrnehmungspsychologie zeigen, wie Design auf den Menschen wirkt:

✅ Farben beeinflussen Emotionen
Blau wirkt beruhigend und vertrauenswürdig, Rot signalisiert Energie und Dringlichkeit, Grün steht für Natur und Nachhaltigkeit. Diese psychologischen Assoziationen beeinflussen Kaufentscheidungen, Markenwahrnehmung und Nutzererfahrung.

✅ Formen und Kompositionen steuern den Blick
Menschen nehmen Symmetrie als harmonisch wahr, während asymmetrische Designs Spannung erzeugen. Die „Goldene Regel“ und die Drittelregel sind bewährte Prinzipien, um visuell ansprechende und ausgewogene Designs zu erschaffen.

✅ Typografie beeinflusst Wahrnehmung und Lesbarkeit
Serifen-Schriften vermitteln Tradition und Seriosität (z. B. in Printmedien), während serifenlose Schriften für Modernität und Klarheit stehen (z. B. in Webdesigns). Die Wahl der richtigen Schrift kann die emotionale Wirkung eines Textes verstärken oder abschwächen.

✅ Die Gestaltgesetze helfen, Informationen intuitiv zu erfassen
Menschen gruppieren ähnliche Objekte automatisch, erkennen Muster und vervollständigen unvollständige Formen im Kopf. Gute Designs nutzen diese Prinzipien, um klare und verständliche Layouts zu gestalten.

Kreation trifft Analyse – ein Balanceakt

Ein erfolgreicher Designprozess besteht aus zwei elementaren Bestandteilen:

🔹 Die kreative Seite – Ideenfindung, Experimentieren, Varianten testen, Emotionen wecken
🔹 Die analytische Seite – Daten analysieren, Nutzerverhalten auswerten, Wirkung messen, optimieren

Beide Perspektiven sind entscheidend: Ein Design, das nur kreativ, aber nicht funktional ist, bleibt wirkungslos. Ein Design, das nur auf Zahlen und Analysen basiert, verliert seine Seele.

Genau hier liegt die Parallele zur Geschichte von Per Anhalter durch die Galaxis: Die Antwort „42“ mag richtig sein, aber ohne die richtige Frage bleibt sie bedeutungslos. Ein Design mag visuell ansprechend sein, aber ohne den Menschen im Zentrum verliert es seine Wirkung.

Der Mensch ist der Schlüssel – nicht die perfekte Farbe oder Form

Am Ende geht es in Designprozessen immer um den Menschen. Wer ihn versteht, kann gezielt Einfluss nehmen und nachhaltige Gestaltungslösungen schaffen.

🔹 User Experience Design (UX) fokussiert sich auf die Nutzerbedürfnisse.
🔹 Markendesign setzt psychologische Prinzipien ein, um Vertrauen aufzubauen.
🔹 Webdesign nutzt visuelle Hierarchien, um Besucher durch eine Seite zu führen.

Design ist kein starres Konzept mit einer universellen Antwort – es ist ein Prozess, der sich mit jeder neuen Herausforderung weiterentwickelt.

👉 Nicht 42 ist die Antwort – sondern der Mensch.

Fazit: Gutes Design beginnt mit der richtigen Frage

 

Douglas Adams zeigt uns mit seinem humorvollen Roman, dass Antworten ohne Kontext nutzlos sind. Design folgt demselben Prinzip: Es geht nicht nur um schöne Farben oder ein perfektes Layout – sondern darum, für wen wir gestalten und warum.

Die besten Designer sind nicht nur Kreative, sondern auch Psychologen, Forscher und Problemlöser. Wer den Menschen in den Mittelpunkt stellt, findet die richtige Frage – und damit auch die richtige Antwort.

💡 Wie nutzt du psychologische Prinzipien in deiner Gestaltung? Schreib es in die Kommentare!

#Design #Psychologie #Wirkung #UXDesign #Branding #DouglasAdams #PerAnhalterDurchDieGalaxis

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Höflichkeit gegenüber KI – ein unterschätzter Faktor?

Höflichkeit gegenüber KI – ein unterschätzter Faktor?

Der Roman Limit und Antromorphismus

Ich bin ein großer Fan von Frank Schätzing. Seine Romane sind nicht nur spannend, sondern auch voller beeindruckender Details und visionärer Ideen. Besonders fasziniert hat mich Limit, in dem Cyber-Detective Owen Jericho mit einem KI-System arbeitet, das er liebevoll Diane nennt. Diese kleine, aber bedeutende Geste hat mich zum Nachdenken gebracht: Wie gehen wir eigentlich mit Künstlicher Intelligenz um?

Die Rolle der Höflichkeit in der Interaktion mit KI

In Limit kann das Verbindlichkeits-Level der KI angepasst werden – von sachlich bis hin zu fast schon überfreundlich. Diese Möglichkeit gibt es in der Realität zwar nicht, doch stellt sich die Frage: Sollte man KI höflich behandeln?

Studien legen nahe, dass eine respektvolle Kommunikation mit Chatbots und Sprachassistenten die Qualität der Antworten verbessern kann. Das mag zunächst überraschend klingen, doch wenn man bedenkt, dass KI-Systeme auf Muster in der Kommunikation reagieren, ergibt das Sinn. Ein höflicher Umgang kann dazu führen, dass KI differenziertere und hilfreichere Antworten liefert.

Ich selbst habe kein Problem damit, meine digitalen Assistenten freundlich zu behandeln – schließlich werde ich auch gerne höflich angesprochen. Es wäre interessant zu erfahren, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

höflichkeit

Limit – Ein Zukunftsszenario mit realem Bezug

Frank Schätzings Limit entwirft ein faszinierendes Zukunftsbild, das in vielerlei Hinsicht gar nicht so weit entfernt scheint:

➝ Ein Weltraumfahrstuhl revolutioniert den Zugang zum Mond ➝ Helium-3 wird zur Energiequelle der Zukunft – und bedroht die Ölindustrie ➝ China und die USA liefern sich einen Machtkampf um die Rohstoffe des Mondes ➝ Spione, Verschwörungen und ein tödliches Geheimnis gefährden eine Mission

Diese Themen wirken wie Science-Fiction, sind aber eng mit aktuellen Diskussionen über alternative Energien, globale Machtverschiebungen und technologische Entwicklungen verknüpft. Das macht Limit nicht nur zu einem spannenden Thriller, sondern auch zu einem Roman mit Weitblick.

Vermenschlichung von Technologie – eine anthropomorphe Perspektive

Die Tatsache, dass Owen Jericho seine KI Diane nennt, ist ein klassisches Beispiel für Anthropomorphismus – die menschliche Eigenschaft, Dingen oder abstrakten Konzepten menschliche Züge zuzuschreiben. Dies begegnet uns im Alltag ständig: Wir geben unseren Autos Namen, sprechen mit unseren Haustieren als wären sie Menschen oder erwarten sogar von Künstlicher Intelligenz ein gewisses Maß an Empathie.

Warum tun wir das? Psychologen vermuten, dass es uns hilft, eine emotionale Verbindung zu Technologie aufzubauen und sie besser zu verstehen. Wenn wir einer KI einen Namen geben oder sie höflich behandeln, nehmen wir sie eher als Partner denn als reines Werkzeug wahr. Dies könnte langfristig eine wichtige Rolle in der Akzeptanz und Integration von KI in unseren Alltag spielen.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob eine zu starke Vermenschlichung von Technologie problematisch sein könnte. Wenn wir beginnen, Maschinen menschliche Absichten zu unterstellen, riskieren wir, ihre tatsächlichen Fähigkeiten falsch einzuschätzen – sei es durch übermäßiges Vertrauen oder unnötige Skepsis.

Fazit: Eine spannende Frage für die Zukunft

Die Art und Weise, wie wir mit KI interagieren, könnte mehr Einfluss auf deren Entwicklung und Nutzung haben, als wir denken. Vielleicht wird es eines Tages wirklich möglich sein, den Charakter von KI-Assistenzsystemen individuell anzupassen – so wie in Limit. Bis dahin bleibt uns die Entscheidung, wie wir selbst mit Technologie umgehen.

Klare Empfehlung für Limit!

Was denkt ihr? Ist Höflichkeit gegenüber KI wichtig, oder handelt es sich um ein überflüssiges Konzept? Welche Rolle spielt die Vermenschlichung von Technologie? Diskutiert gerne mit! 

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